Make Space - Kreative Möbel für den Kunstraum

Steckbrief

Sparten
Bildende Kunst, Architektur & Umwelt

Schulart
Haupt- und Werkrealschule

Klassenstufe
Sieben bis Neun

Projektort
Baden-Baden

Regierungsbezirk
Karlsruhe

Projektzeitraum
Schuljahr 2018/2019

Projektstatus
Das Projekt ist beendet

Kontakt
Werkrealschule Lichtental
Maximilianstraße 57
76534 Baden-Baden
werkrealschule.lichtental@baden-baden.de

Themen
Kulturagenten, Künstlerbegegnung

Projektbeschreibung

Vier Monate nahmen sich Schüler*innen der Klassenstufen Sieben bis Neun der Werkrealschule Lichtental in Baden-Baden Zeit, um ihren Kunstraum neu zu gestalten.


Das Kulturprojekt „Make Space“ im Schuljahr 2018/2019 startete mit einem Kick-Off-Treffen, bei dem die Lernenden zusammen mit ihren Lehrer*innen, Produktdesigner Constantin Heldmann, Medienkünstler Jörg Stegmann und Bildhauerin Bronislava von Podewils der Frage nachgingen, wie sie in ihrem neuen Kunstraum lernen wollen. Darauf aufbauend, wurden Möbelstücke mit Begriffen verbunden und diese dann gezeichnet.


Eine Gruppe Schüler*innen besuchte die Bildhauerin in ihrem Atelier in Karlsruhe und setzte sich dort mit dem Material Pappe auseinander, wobei sie die 3-D-Gestaltung in Schichten erprobte. Auch Eisstiele und bunte Röhrchen wurden zweckentfremdet und als Baumaterial für erste Modelle verwendet. Im weiteren Verlauf des Projekts lernten die Teilnehmer*innen das Computerprogramm „Tinkercad“ kennen, mit dem sich die selbst gebauten Modellmöbel in einem 3-D-Programm nachbilden ließen. Ein 3-D-Drucker lieferte fertige Modelle zum Anfassen, bevor es an den Bau der Möbel in Originalgröße ging.


Im Rahmen der Projekttage entstanden dabei mehrere Werkbänke, eine Sitzbank und ein Präsentationsregal für Werkstücke. Nicht nur Kunstlehrerin Eleni Efremidou-Hartmann war am Ende begeistert vom kreativen Ergebnis des Projekts, auch die Lernenden waren stolz darauf, wie ihre Ideen zum Raum buchstäblich reale Gestalt angenommen hatten.



Kosten und Finanzierung

Das Projekt fand im Rahmen des Programms "Kulturagenten für kreative Schulen Baden-Württemberg" statt und wurde darüber finanziert.