Instant Acts - Ein Theaterprojekt gegen Gewalt und Rassismus

Steckbrief

Sparten
Theater & Spiel, Musik, Tanz, Rhythmik, Zirkus, Cross Culture

Schulart
Haupt- und Werkrealschule, Realschule, Gymnasium, Förderschule, Gemeinschaftsschule, Berufliche Schule

Klassenstufe
übergreifend (10-21 Jahre)

Regierungsbezirk
Freiburg, Stuttgart, Tübingen

Projektzeitraum
4 Tage

Projektstatus
Das Projekt ist beendet

Webseite des Projekts

Kontakt
Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg
Rosenbergstraße 50
70176 Stuttgart
Tel: 0711 - 62039085
info@lkjbw.de
Webseite

Themen
Künstlerbegegnung, Gewalt, Interkultur

Projektbeschreibung

Dass Instant Acts 2008/2009 in Baden-Württemberg in Engen, Stockach und zweimal in der Jugendstrafvollzugsanstalt Adelsheim mit großem Erfolg und großer Resonanz stattfinden konnte, ist einer Kooperation der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Baden-Württemberg mit dem Berliner Verein Interkunst e.V. zu verdanken. An den vier Projekttagen haben insgesamt 500 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 21 Jahren aktiv teilgenommen. Über 800 Jugendliche und Erwachsene haben das Spektakel der Künstler zum Abschluss des Projekttages erlebt.
INSTANT ACTS ist ein internationales Theaterprojekt, das in Theatern, Schulen, Jugendzentren, Kirchen und Jugendgefängnissen unterwegs ist. Das Ensemble von INSTANT ACTS besteht aus jungen Künstlern aus Australien, Armenien, Brasilien, Burkino Faso, Deutschland, Großbritannien, Libanon, Polen, Rumänien und Tschechien. Unter der Regie von Arkadiusz Zietek haben sie Szenen und Choreographien zum Thema Gewalt und Rassismus vorbereitet und daraus eine Action-Show komponiert, die 90 Minuten dauert und zu der 400 bis 500 Jugendliche und Erwachsene eingeladen werden. Die professionelle Bühnenshow ist dabei Höhepunkt und Abschluss eines Projekttages mit Jugendlichen aus den jeweiligen Aufführungsorten. Im Rahmen von Workshops erhalten bis zu 150 Jugendliche die Möglichkeit, sich in Gruppen mit den jungen Künstlern aus den verschiedenen Nationen zu treffen und aktiv mit ihnen zu arbeiten. Percussion, Beat Box, Hip Hop Dance, Capoeira, Pantomime, Liedermaching, Zirkusakrobatik und afrikanischer Tanz sind dabei die künstlerischen Mittel und Ausdrucksformen mit denen das Thema „Fremdheit“ und „Aggression“ thematisiert und bearbeitet wird – auch ohne gemeinsame Sprache. Gegenseitige Achtung und Respekt vor „Fremden“ und „Andersartigem“ wird als positive Alternative zu Aggression und Abwertung erfahrbar. Nach den Workshops treffen sich alle jugendlichen Teilnehmer und präsentieren die Ergebnisse. Diese aktive Beteiligung von Jugendlichen trägt entscheidend zur Wirkung des Projektes bei. Die Veranstalter kooperieren mit Institutionen vor Ort (Schulen, Jugendzentren, Strafvollzugsanstalten), die die Jugendlichen vorab über das Projekt informieren und darauf vorbereiten.



Kosten und Finanzierung

Gefördert wurden die Projekttage und eine Filmdokumentation vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.