Impuls Kunst 17 - Von Nixen, Muscheln und Schiffswracks

Steckbrief

Sparten
Literatur, Bildende Kunst, Ausstellungen, Politik & Geschichte

Schulart
Haupt- und Werkrealschule, Realschule

Klassenstufe
Fünf bis Sieben

Projektort
Heidenheim

Regierungsbezirk
Stuttgart

Projektzeitraum
Schuljahr 2016/2017 bis 2018/2019

Projektstatus
Das Projekt findet laufend statt

Kontakt
Schulverbund im Heckental
Lortzingstr. 20
89518 Heidenheim
poststelle@04114923.schule.bwl.de

Themen
Kulturagenten, Künstlerbegegnung

Projektbeschreibung

Seit dem Schuljahr 2016/2017 gibt es an der Werkrealschule und der Realschule des Schulverbunds im Heckental in Heidenheim das jahrgangsübergreifende Kulturprojekt „Impuls Kunst 17“. Angeregt durch eine Beteiligungsmöglichkeit an der Ausstellung „Unterwasserwelt“ im Kunstmuseum Heidenheim, machten sich die Schüler*innen der Klassenstufen Fünf bis Sieben daran, das Meer mit künstlerischen Mitteln zu erforschen.


Die Projektgruppe der „Mädchen Power AG“ widmete sich gemeinsam mit Künstlerin Beate Gabriel, Dozentin bei „Kinder und Kunst Heidenheim e.V.“, dem Thema Nixen und Meerjungfrauen. Nachdem gleich zu Anfang die Ideen bei den Mädchen nur so gesprudelt waren, ging es zuerst mit Monoflossen in das Schwimmbad der Königin-Olga-Schule, um selbst zu testen, wie eine Meerjungfrau sich wohl fortbewegt. Anschließend realisierten die Schülerinnen ihre Idee, ein lebensechtes Nixenskelett zu bauen und erstellten eine Verbreitungskarte von Meerjungfrauen.


Im Schuljahr 2017/2018 griffen die sieben Schüler*innen der Klassenstufe Sechs der Realschule beim Teilprojekt „Muscheln und andere Schalentiere“ zu Holzlatten, Hasendraht, Papier, Pappe und Holzleim und zweckentfremdeten sogar eine Klobrille für ihre kreative Arbeit. Unterstützt von Albrecht P. Briz, ebenfalls Dozent bei „Kinder und Kunst e.V. Heidenheim“, schufen sie so innerhalb ihres Kunstunterrichts eine Muschel, einen farbenprächtigen Seestern und eine bunte Seeschlange.


Im Schuljahr 2018/2019 schließlich lautete das Motto „Schiffswrack“ und wurde mit viel Elan von den Schüler*innen der Klasse 5a der Werkrealschule umgesetzt. Ulrike Beulich-Pfeiffer (Dozentin beim Kinder und Kunst Heidenheim e.V.) entwickelte zunächst ein Grundkonzept für den Bau des Wracks, das später, angebunden an den regulären Werkunterricht, in Zusammenarbeit mit dem Fachlehrer umgesetzt wurde. Die 25 Schüler*innen arbeiteten unter anderem mit Lattenrosten, Kanthölzern, Holz- und Winkelstücken und - schrauben, mit Bohrern, Metallschrauben und Metallverbindern. So fertigten sie nach und nach mehrere transportable Module des Wracks an, die im Juli 2019 im Ausstellungsraum des Kunstmuseums Heidenheim zusammengefügt werden.


Ab August sind alle Werke der Schüler*innen dann für jedermann in einer großen installativen Ausstellung zu sehen, bei der sich der Hauptraum des Museums für neun Monate in eine begeh- und erlebbare „Unterwasserwelt“ verwandeln wird.



Kosten und Finanzierung

Das Projekt findet im Rahmen des Programms "Kulturagenten für kreative Schulen Baden-Württemberg" statt und wird darüber finanziert.