Imaginäre Räume - Aus unscheinbaren Tonklumpen werden abstrakte Kunstwerke

Steckbrief

Sparten
Bildende Kunst, Musik, Architektur & Umwelt

Schulart
Haupt- und Werkrealschule, Realschule

Klassenstufe
Neun

Projektort
Mannheim

Regierungsbezirk
Karlsruhe

Projektzeitraum
Schuljahr 2018/2019

Projektstatus
Das Projekt ist beendet

Kontakt
Waldschule Mannheim
Walkürenstraße 7
68305 Mannheim
waldschule.sekretariat@mannheim.de

Themen
Kulturagenten, Künstlerbegegnung

Projektbeschreibung

Abstrakte plastische Gestaltung stand im Mittelpunkt des Projekts „Imaginäre Räume“ an der Waldschule in Mannheim. Im Sommer des Schuljahrs 2018/2019 erforschten Schüler*innen der Klassenstufe Neun das Material Ton und seine künstlerischen Möglichkeiten. Für die entsprechende Inspiration sorgte zu Anfang ein Besuch im Wilhelm-Hack-Museum in Mannheim, wo Kunstvermittlerin Ursula Dann den Lernenden die dortigen Skulpturen und deren mögliche Interpretationen näherbrachte.


Dann ging es für eine Gruppe Schüler*innen nach Heidelberg in ein echtes Künstleratelier. Dort führten Halil Kacemer und Diethelm Wonner, beide freischaffende Künstler, und Kunstlehrerin Isabel Foltz sie in die Verarbeitungstechniken und ästhetischen Gestaltungsmöglichkeiten des Materials Ton ein. Da das Ziel der Arbeit für die Lernenden nicht das Modellieren von figürlichen Motiven war, sondern abstrakte, dreidimensionale Kunstwerke entstehen sollten, waren die Schüler*innen gefordert, gewohnte Denkmuster zu verlassen und sich auf die Arbeit mit geometrischen Grundformen und organisch-dynamischen Elementen einzulassen. Aus leicht getrockneten und lederharten Tonplatten schufen sie so nach und nach mit Hilfe von Stützen aus Papprollen und Kartonschachteln individuelle, ästhetische, imaginäre Räume.


Eine zweite Gruppe Schüler*innen ließ sich von den Werken musikalisch inspirieren und versuchte gemeinsam mit Musiker Zacharias Zschenderlein und Lehrerin Noemie Gergel deren Stimmung im Beatlabor der Stadtbibliothek Mannheim einzufangen. Elektronische Musikinstrumente und keramische Objekte halfen bei der musikalischen Umsetzung des Themas. Designer Thorsten Keller schließlich unterstützte die Lernenden dabei, ihre Ideen und fertigen Kunstwerke angemessen in einem professionell gestalteten Werkskatalog vorzustellen. Die fantasievollen Werke wurden der Öffentlichkeit im Rahmen einer Vernissage präsentiert und waren anschließend im Juni 2019 in einer Ausstellung im Wilhelm-Hack-Museum zu sehen.



Kosten und Finanzierung

Das Projekt fand im Rahmen des Programms "Kulturagenten für kreative Schulen Baden-Württemberg" statt und wurde darüber finanziert.

Aus Ton wird Kunst   Foto: Halil Kacemer

"Die Brücke"   Foto: Halil Kacemer

"Deprimierter Bandwurm"   Foto: Halil Kacemer

Material zum Download

Werkskatalog