"Haus im Haus" (1) - Architektur macht Schule

Steckbrief

Sparten
Architektur & Umwelt

Schulart
Gymnasium

Klassenstufe
Acht

Projektort
Göppingen

Regierungsbezirk
Stuttgart

Projektzeitraum
Schuljahr 2017/2018

Projektstatus
Das Projekt ist beendet

Kontakt
Hohenstaufen-Gymnasium
Hohenstaufenstr. 39
73033 Göppingen
schulleitung@hogy-gp.de

Themen
Kulturagenten, Künstlerbegegnung

Projektbeschreibung

Das Hohenstaufen Gymnasium in Göppingen ist ein Frühwerk des weltbekannten Architekten Günter Behnisch und verfügt über einen großen, lichtdurchfluteten Aufenthaltsraum.


Im Rahmen des Kulturprojekts „Haus im Haus“ machten sich im Schuljahr 2017/2018 zwei Schüler*innengruppen der Klassen 8a und 8b daran, nun diesen Raum mit künstlerischen Mitteln umzugestalten. Bildhauer Uwe Schäfer zeigte zunächst eine Diashow mit Beispielen von Hütten aus aller Welt, die mit weggeworfenen Materialien gebaut worden waren. Dann wurden in Kleingruppen erste Pläne entworfen, wie ein solcher „Raum im Raum“ in der Schule aussehen könnte. Einer intensiven Diskussionsphase über Konstruktion, Funktion und Aussehen folgte an zwei weiteren Terminen die Realisierung der Ideen. Aus zuvor gesammelten Sperrmüll-Materialien konstruierten die Schüler*innen als erstes tragende Gerüste, danach setzten sie Dächer auf, und Wände, Fensteröffnungen und Türen ein. Dabei kamen Säge, Hammer, Nägel, Winkel, Schrauben und Akkuschrauber zum Einsatz. Begleitet wurde die engagierte Gruppe junger Architekt*innen vom Filmteam, das mit Unterstützung von Filmemacher Stefan Adam in passende Bilder umsetzte, wie das Kulturprojekt immer mehr Gestalt annahm. Die Filmemacher*innen lernten dabei nicht nur, wie man mit unterschiedlichen Kameraeinstellungen und –bewegungen interessante Effekte erzielt, sondern auch, wie man Interviews in einen Film einbaut und den Zuschauer*innen filmisch vermittelt, wie viel Spaß alle Beteiligten des Architekturprojekts hatten.


Die fertig geschnittene Filmdokumentation kann nun auf der Homepage der Schule abgerufen werden.



Kosten und Finanzierung

Das Projekt fand im Rahmen des Programms "Kulturagenten für kreative Schulen Baden-Württemberg" statt und wurde darüber finanziert.