Einblicke in die Vergangenheit - Entdecke die Geheimnisse Villingens

Steckbrief

Sparten
Ausstellungen

Schulart
Gymnasium

Klassenstufe
10 und 11

Projektort
Villingen-Schwenningen

Regierungsbezirk
Freiburg

Projektzeitraum
6 Wochen

Projektstatus
Das Projekt ist beendet

Kontakt
Franziskanermuseum
Rietgasse 2, Stadtbezirk Villingen
78050 Villingen-Schwenningen
Tel: 07721 - 822364
franziskanermuseum@villingen-schwenningen.de
Webseite

Themen
Europa

Projektbeschreibung

Das Schülerprojekt "Einblicke in die Vergangenheit - Entdecke die Geheimnisse Villingens" reagierte auf ein Künstlerprojekt von Ilse Teipelke und entwickelte dieses weiter. Es umfasste die fragmentarische Erfassung von Museumsstücken und bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit durch ein Zeichen- und Schreibheft Museumsobjekte selbständig und aktiv zu entdecken.
Die Künstlerin Ilse Teipelke verhüllte im Frühjahr 2008 im Franziskanermuseum in Villingen-Schwenningen die ständige Sammlung. Besucher vor Ort konnten einzelne Einblicke freikaufen und so die identitätsstiftenden Werke der Stadt wieder sichtbar machen. Mit dem eingenommenen Geld lobte der Kunstverein Villingen-Schwenningen einen Jugendkunstpreis aus. Das Projekt des Gymnasiums am Hoptbühl wurde ausgewählt. Die Idee war es, Gegenstände in sinnliche Fragmente aufzulösen und diese durch Zahlenreihen zu ergänzen. Auf den Bildkarten sollten anschließend Besucher die Museumsstücke aktiv enträtseln, indem sie den Zahlenreihen mit dem Bleistift folgen und das Werk vor Ort identifizieren. Durch vertiefendes Zeichen sollte das Werk anschließend vollständig erfasst werden.
Die SchülerInnen wählten die Abteilung "Altertümersammlung" des Franziskenermuseums aus. Jeder Schüler setzte zunächst zeichnerisch ein Objekt seiner Wahl um. Anschließend erfolgte eine verfeinerte Gestaltung in eine Radierung. Im Frühjahr 2009 wurde das Projekt um einen freien Textanfang zu jedem Werk erweitert. Dieser fordert, ähnlich wie die Grafik, den Besucher auf sich aktiv mit dem Museumsstück und seiner Geschichte auseinanderzusetzen. Die Jugendlichen entschlossen sich nun statt Bildkarten ein Zeichen- und Schreibheft zu gestalten, damit der Besucher die Vielfalt der Sammlung erschließen konnte und die Idee klarer zum Ausdruck kommt. So entwickelte sich ein Buchprojekt mit vielfältigen Anforderungen. Am 8. November 2009 erfolgte die Projektvorstellung anläßlich des Museumsfestes im Franziskanermuseum.
Von der Idee bis zur Realisierung des Zeichen- und Schreibheftes verging über ein Jahr. Das offene und komplexe Projekt konnte durch die Einteilung in drei Arbeitsschritte strukturiert werden: Illustration, Buchgestaltung und Realisierung mit Präsentation.