Literatur

Grundlegende Informationen zur Kooperation von Schule und außerschulischer Kultureller Bildung bietet eine von der LKJ bereitgestellte Literaturliste.

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Kultur macht Schule

Kultur macht Schule in Baden-Württemberg

Die fünf Kapitel umfassende Publikation stellt Schwerpunkte, Positionen wie auch Beispiele der kulturellen Bildungslandschaft Baden-Württembergs vor. Es wird ein Einblick in Kooperationsstrukturen und Kooperationsprogramme in Baden-Württemberg gegeben, Beispiele der Vernetzung sowie Entfaltung Kultureller Bildung im Kontext lokaler Bildungslandschaften angeführt und darüber hinaus ein Fokus auf kulturelle Schulentwicklung gelegt. Die Präsentation modellhafter Kooperationspraxis zwischen Kultur und Schule mit abschließenden Stellungnahmen aus Kultur und Politik zur Kulturellen Bildung runden die Publikation ab.

Die Publikation wurde herausgegeben von der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung in Kooperations mit der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg.

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abgucken erwünscht! Das Buch

Das Kulturagentenprogramm hat es in Baden-Württemberg in den Jahren 2011 bis 2015 geschafft kulturelle Bildung gerade zu jenen Kindern und Jugendlichen zu bringen, die Kunst und Kultur nicht durch ihre Elternhäuser kennenlernen. Wie das genau umgesetzt wurde, ist jetzt in der Dokumentation "abgucken erwünscht! - Kulturagenten für kreative Schulen 2011-2015" nachzulesen. Das Buch gibt einen umfassenden Einblick über Konzepte, Kooperationen und Projekte, die an unterschiedlichen Schulen im Land umgesetzt wurden.

Kostenloser Bezug mit frankiertem Rückumschlag an Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Baden-Württemberg e.V., Rosenbergstr. 50, 70176 Stuttgart, Stichwort: Doku Kulturagentenprogramm.

www.lkjbw.de/kulturagenten

Mission Kulturagenten

Im Verlauf des Modellprogramms „Kulturagenten für kreative Schulen“ sind in den beteiligten Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen zahlreiche Konzepte, Projekte, Formate und Strukturen entwickelt worden, wie kulturelle Bildung in Schule und Kulturinstitutionen verankert werden kann. In der Onlinepublikation „Mission Kulturagenten“ wurden diese Konzepte, Projekte und Formate sowohl in verschiedenen Textbeiträgen dokumentiert und reflektiert als auch als Praxismaterialien aufbereitet. Damit wird Erfahrungswissen aus dem Programm in Form von übertragbaren Projekt- und Qualifizierungsmodellen für Akteure aus dem Feld der kulturellen Bildung wie Schulen, Kultureinrichtungen, Kunstschaffende, Universitäten und der Politik zur Verfügung gestellt.

Die Printpublikation versammelt eine repräsentative Auswahl an Texten der Onlinepublikation. Sie gliedert sich in vier Module, die unterschiedliche Themen und Perspektiven auf die Erfahrungen und Ergebnisse des Kulturagentenprogramms abbilden. Die vier Module können hier als PDF-Dokument heruntergeladen werden:

Modul 1: Profil Kulturagent – Erfahrungen und Einblicke

Modul 2: Mission Veränderung – Kultur und Bildung im Dialog

Modul 3: Reflexion – Zwischen Theorie und Praxis

Modul 4: Auftrag Vision - Kulturfahrpläne für kreative Schulen

Kulturagentenprogramm Tagungsdokumentation 2014

Kooperationsprozessor – Gemeinsam etwas bewegen

Im Rahmen des Modellprogramms „Kulturagenten für kreative Schulen“ ist eine Sammlung von Texten von Wissenschaftlern und Praktikern zum Thema „Kooperationen zwischen Schulen und Kultureinrichtungen“ erschienen. Unter dem Titel „Kooperationsprozessor – Gemeinsam etwas bewegen“ wird die Fachtagung „Gemeinsam etwas bewegen: Kooperationen zwischen Schulen und Kultureinrichtungen“ vom November 2013 dokumentiert, bei der Experten aus Bildung, Kultur und Politik anhand konkreter Praxisbeispiele diskutiert haben, wie den unterschiedlichen Interessen von Schulen und Kulturinstitutionen in künstlerischen Projekten Rechnung getragen werden kann. In insgesamt 16 Workshops zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten stellten Kulturagenten, Lehrer, Künstler und Vertreter von Kultureinrichtungen Kooperations-strategien und Vermittlungsformate vor, die im Rahmen des Kulturagentenprogramms entwickelt wurden. Mit der Online-Publikation und dem Film sollen praktische Erfahrungen aus dem Kulturagentenprogramm veröffentlicht und Impulse für die Zusammenarbeit von Schulen und Kulturinstitutionen gegeben werden.

Die Online-Publikation und der Film sind abzurufen unter: www.kulturagenten-programm.de

Kulturagentenprogramm in Baden-Württemberg: www.lkjbw.de/kulturagenten.

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Handbuch Kulturelle Bildung Online

Das Handbuch Kulturelle Bildung (2012 herausgegeben von Hildegard Bockhorst, Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand und Prof. Dr. Wolfgang Zacharias) wird digital fortgeschrieben. Die Website bietet umfassende Fachinformationen und Austauschmöglichkeiten rund um die Kulturelle Bildung und stellt die vollständigen Inhalte des Handbuchs kostenfrei zur Verfügung.

www.kubi-online.de

Einige Grundlagentexte stehen hier direkt zum Download bereit:

Rahmenvereinbarung "Kooperationsoffensive Ganztagsschule"

Das Kultusministerium Baden-Württemberg sieht die Ganztagsgrundschule nicht nur als Lern-, sondern auch Lebensort. In der Vereinbarung „Kooperationsoffensive Ganztagsschule“ werden Eckpunkte für eine zielgerichtete Zusammenarbeit der außerschulischen Jugendbildung mit Ganztagesschulen formuliert.

Auf dieser Grundlage können Ganztagsschulen künftig besser mit Vereinen und Verbänden zusammenarbeiten und Schülerinnen und Schülern flexibel Angebote etwa aus den Bereichen Sport, Kultur, Musik oder Jugendarbeit machen.

Damit ist der Weg für außerschulische Institutionen und Partner vorbereitet, bei der Gestaltung einer „rhythmisierten“ Ganztagesschule (Grundschule) in Baden-Württemberg aktiv mitzuwirken. Das Besondere ist, dass die Hälfte aller Lehrerdeputate, die den einzelnen Schulen für den Ganztagsbetrieb zugewiesen werden, monetarisiert werden können. Damit erhalten Schulen eigene Budgets, die sie für Bildungsaufgaben mit Kooperationspartnern ausgeben können.

Aus dem Bereich der Kulturellen Jugendbildung haben neben der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Baden-Württemberg der Landesverband der Musikschulen, die Landesmusikjugend im Landesmusikverband, der Landesverband der Kunstschulen, die Bläserjugend Baden-Württemberg, der Landesverband Baden-Württemberg im Deutschen Bibliotheksverband e.V., die Freiburger Schulprojektwerkstatt und der Tonkünstlerverband mitunterzeichnet – alle auch Mitgliedsverbände der LKJ.

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Bildung in Deutschland 2012. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zur kulturellen Bildung im Lebenslauf

Mit "Bildung in Deutschland 2012" wird der vierte indikatorengestützte Bericht einer unabhängigen Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vorgelegt. Mit diesem von der Kultusministerkonferenz (KMK) und dem Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Bericht wird eine alle Bereiche des Bildungswesens umfassende aktuelle Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens vorgenommen. Die Ausgabe 2012 führt die Berichterstattung über bereits in den vorherigen Berichten dargestellte Indikatoren zum deutschen Bildungswesen fort und präsentiert zugleich neue Indikatoren. Im Rahmen einer vertiefenden Analyse wird Fragen der kulturellen Bildung im Lebenslauf nachgegangen. Der Bildungsbericht für Deutschland richtet sich an alle Akteure des Bildungswesens in Politik, Verwaltung und Praxis genauso wie an die an bildungspolitischen Fragen interessierte Öffentlichkeit.

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Projekt Theatrale Bildung

Das Schultheater gilt seit langem als bedeutsames Feld ästhetisch-kultureller Bildung. Doch obwohl dem Theater immer wieder eine Fülle von positiven Wirkungen im individuellen, sozialen und künstlerischen Bereich zugeschrieben werden und es gemeinhin als bedeutender Bestandteil der Schulkultur sowie einer an Öffentlichkeit orientierten Schularbeit gilt, mangelt es an pädagogischer und didaktischer Grundlagenforschung auf diesem Gebiet. Das Projekt theatrale Bildung leistet einen Beitrag dazu, diese Lücke mit den Ergebnissen verschiedener qualitativer und quantitativer Studien zu schließen und damit das Schultheater in theoretischer, praktischer und empirischer Hinsicht zu fundieren.

Die Leitung des Projektes Theatrale Bildung haben Prof. Dr. Eckart Liebau, Prof. Dr. Jörg Zirfas und Dr. Leopold Klepacki inne.

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Kultur 2020 Kunstpolitik für Baden-Württemberg

'Kultur 2020' wurde im Juli 2010 vom baden-württembergischen Landtag beschlossen. Die rund 440 Seiten umfassende Gesamtschau der Kunst- und Kulturpolitik in Baden-Württembergs zeigt Handlungsperspektiven für die kommenden zehn Jahre auf – für die jeweiligen Sparten und Bereiche, aber auch für Querschnittsthemen wie die kulturelle Bildung. Es geht darum, gesellschaftliche und kulturelle Veränderungen für die Kulturpolitik aufzugreifen. Die Kunstpolitik des Landes soll in enger Partnerschaft mit den Kunst- und Kulturschaffenden aber auch mit kommunalen und privaten Förderern weiterentwickelt werden.

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Ganztagsschulforschung - Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG)

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte "Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen - StEG" (2005-2010) zeigt, dass außerunterrichtliche Angebote in der Ganztagsschule ein besonderes Potential für die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern bieten. Entscheidend sind allerdings die Qualität der Angebote und die regelmäßige und dauerhafte Teilnahme an den Angeboten. Besonders in der Grundschule und in der wichtigen Entwicklungsphase zwischen der 5. und der 7. Klasse verbessern Ganztagsangebote das Sozialverhalten sowie Schulfreude und Schulmotivation. Eine qualitativ hochwertige Ausgestaltung wirkt sich auf die Schulnoten aus. Die regelmäßige Teilnahme an Angeboten reduziert in der Sekundarstufe I das Risiko der Klassenwiederholung.

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Schlussbericht der Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland"

Die Enquete-Kommission hatte den Auftrag, die Situation von Kunst und Kultur in Deutschland zu beschreiben und Vorschläge für gesetzgeberisches Handeln zu unterbreiten. Die umfangreiche Bestandsaufnahme ist mit zahlreichen an Bund und Länder gerichteten Handlungsempfehlungen versehen. Unter anderem wird die Kulturelle Bildung beleuchtet. Über die Handlungsempfehlungen an den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung hinaus hat die Enquete-Kommission auch den Ländern und Kommunen sowie den Institutionen des kulturellen Lebens Empfehlungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Kunst und Kultur unterbreitet. Der Deutsche Kulturrat hat anschließend eine Stellungnahme zu den Handlungsempfehlungen veröffentlicht. Der gedruckte Bericht ist beim ConBrio Verlag, Regensburg erhältlich.

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Stellungnahme des Deutschen Kulturrates zu den Handlungsempfehlungen zur kulturellen Bildung im Schlussbericht der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages Kultur in Deutschland

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Hinweise des Städtetages Baden-Württemberg zur Kooperation der Schulen und Schulträger mit externen Partnern

Die Hinweise des Städtetages Baden-Württemberg zur Kooperation der Schulen und Schulträger mit externen Partnern sollen Schulkooperationen erleichtern. Der Ausschuss für Schule, Kultur und Sport hat die Hinweise verabschiedet und hat damit vielfachen Wünschen aus dem Mitgliederbereich nach einer solchen Handreichung für die kommunale Praxis Rechnung getragen.

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Koalitionsvertrag Bündnis 90/Die Grünen und SPD

Unter der Überschrift „Bessere Bildung für alle“ widmen Bündnis 90/Die Grünen und die SPD dem Thema Bildung ein eigenes Kapitel in ihrem Koalitionsvertrag. „Ziel ist ein sozial gerechtes Schulsystem, in dem nicht die Kinder sich an die Schule anpassen müssen, sondern die Schule an die Kinder angepasst wird. Eine Schule, in der jedes Kind sein persönliches Bildungsziel erreicht, individuell gefördert wird und all seine Talente bestmöglich nutzen kann. Individuelle Förderung, Verschiedenheit als Wert sowie das Prinzip der Chancengerechtigkeit sind die Leitgedanken unserer Bildungspolitik.“

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