Vom Fliegen und Wachsen - Zugvögel und Schlingpflanzen als Kunstprojekt

Steckbrief

Sparten
Bildende Kunst, Architektur & Umwelt, Cross Culture

Schulart
Grundschule

Klassenstufe
Eins bis Vier

Projektort
Heidenheim

Regierungsbezirk
Stuttgart

Projektzeitraum
September 2016 bis Juli 2017

Projektstatus
Das Projekt ist beendet

Kontakt
Grundschule Reutenen
Böblingerstr. 4
89522 Heidenheim
poststelle@gs-reutenen-heidenheim.schule.bwl.de

Themen
Kulturagenten, Künstlerbegegnung

Projektbeschreibung

Unter dem Motto „Vom Fliegen und Wachsen“ konnten im Schuljahr 2016/2017 alle sieben Klassen der Grundschule Reutenen in Heidenheim ihre kreative Ader entdecken.


Beim Teilprojekt „Zugvögel“ standen keramische Techniken im Vordergrund. Zwei erste, zwei zweite und eine vierte Klasse lernten bei Künstlerin Ulrike Beulich-Pfeiffer zunächst Wissenswertes über das Thema Ton, bevor es an die praktische Umsetzung ging. Mit viel Phantasie gestalteten die Schüler*innen dann eigene Vögel, die nach einer Trocknungsphase bemalt und gebrannt wurden und nun als Zugvogelschwarm den Eingangsbereich der Schule zieren.


„Schlingpflanzen“ gaben dem zweiten Teilprojekt seinen Namen. Vom 3. bis 7. Juli 2017 schufen eine dritte und eine vierte Klasse zusammen mit Künstlerin Beate Gabriel ein Kunstobjekt aus Plexiglasplatten. Ausgangspunkt für die künstlerische Arbeit war ein Besuch der Umweltstation „mooseum“ in Bächingen an der Brenz, wo die Schüler*innen mit Keschern die Biotope Teich und Tümpel erkunden und sich dabei Anregungen für die kreative Arbeit holen konnten. Dort gesammelte Pflanzenteile von einheimischen Wasserpflanzen konnten unter dem Binokular betrachtet und anschließend gezeichnet werden, bevor es an die Arbeit mit den Plexiglasplatten ging. Jede*r Schüler*in abstrahierte die eigene Skizze und übertrug sie mit Klebefolien auf die 50 mal 30 Zentimeter großen Platten, die anschließend zu einer großen Installation, einer Art „Kartenhaus“, zusammengefügt wurden. Da die Platten variabel verbaubar sind, lassen sich immer wieder neue, facettenreiche Variationen des Schlingpflanzenbiotops bilden.


Die Installation hat mittlerweile ihren festen Platz im Schulgebäude, wird aber im Sommer 2019 an das Kunstmuseum Heidenheim ausgeliehen, wo sie Bestandteil der großen Ausstellung „Unterwasserwelt“ werden wird.



Kosten und Finanzierung

Das Projekt fand im Rahmen des Programms "Kulturagenten für kreative Schulen Baden-Württemberg" statt und wurde darüber finanziert.