All you need is less - Minimalismus in Kunst und Musik

Steckbrief

Sparten
Literatur, Bildende Kunst, Musik, Rhythmik, Ausstellungen

Schulart
Realschule

Klassenstufe
Acht

Projektort
Mannheim

Regierungsbezirk
Karlsruhe

Projektzeitraum
Januar 2017 bis Juli 2017

Projektstatus
Das Projekt ist beendet

Kontakt
Marie-Curie-Schule
Diesterwegstraße 1-7
68169 Mannheim
marie-curie-realschule.direktion@mannheim.de

Themen
Kulturagenten, Künstlerbegegnung

Projektbeschreibung

An der Marie-Curie-Schule in Mannheim gibt es seit dem Schuljahr 2016/2017 das Format „CC: Culture Challenge“, das in den nächsten Jahren ein fester Bestandteil des Curriculums werden soll. In seinem Rahmen fand nun ein erstes Kulturprojekt statt, das den Minimalismus als künstlerisches Gestaltungsprinzip zum Thema hatte. Unter dem Motto „All you need is less“ lernten zwei achte Klassen, dass weniger mehr sein kann, als sie sich mit den Vereinfachungen und Reduktionen befassten, die Minimalismus in die Bildende Kunst und die Musik bringt.


Nachdem es schon in den vergangenen Jahren eine kulturelle Zusammenarbeit mit dem Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen gegeben hatte, wurde auch bei diesem Projekt kooperiert. So besuchten die Schüler*innen dort zunächst die Ausstellung „Abstraktionen“ und wurden erstmals mit gegenstandslosen Kunstwerken konfrontiert. Die Impressionen von übersichtlichen und geometrischen Strukturen nahmen sie mit in die Museumswerkstatt, wo eine Klasse unter der Leitung von Lynn Schoene, Jens Vogel und Diethelm Wonner abstrakte Prägedrucke schuf. Bei dieser Technik überträgt man Gegenstände mit hohem Druck in gut gewässertes Papier, was interessante Licht-Schattenspiele und klare, reduzierte Formen entstehen lässt. Ergänzt wurden manche Kunstwerke durch minimalistische, kurze Gedankensplitter.


In der Schule arbeitete die zweite achte Klasse am musikalischen Teil des Projekts. Ausgehend von einem einfachen tonalen Pattern wie den Tönen C-D-E-F arrangierten und interpretierten die Schüler*innen insgesamt vier Musikstücke, die mit rhythmischen Variationen spielten. Dabei experimentierten die jungen Künstler*innen unter der Leitung von Markus Herrmann, Michael Warren Barrett und Zacharias Zschenderlein mit Instrumenten wie Xylophon, Klavier oder E-Gitarre.


Die Ergebnisse des Kulturprojekts können nun im Wilhelm-Hack-Museum bewundert werden: Dort gibt es nicht nur die Ausstellung der Werke zu sehen, sondern auch den Werkskatalog, den die Schüler*innen gemeinsam mit Thorsten Keller gestaltet haben, und der auch eine CD mit den musikalischen Werken enthält.



Kosten und Finanzierung

Das Projekt fand im Rahmen des Programms "Kulturagenten für kreative Schulen Baden-Württemberg" statt und wurde darüber finanziert.